Die Wolfhager CDU verzichtet auf einen eigenen Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 12. März 2023. Stattdessen unterstützt sie die parteiunabhängige Kandidatur des 55-jährigen Juristen und Ökonomen Dirk Scharrer.
Vorsitzender Christoph Rasch sagte, man habe in den letzten Wochen gute Gespräche mit Scharrer geführt und entschieden, ihn offiziell zu unterstützen.
Die herausragenden beruflichen Kompetenzen, die großen unternehmerischen Erfahrungen und Kommunikations- und Organisationsfähigkeiten des gebürtigen Wolfhagers haben die CDU schnell überzeugt. Mit einstimmiger Mehrheit folgte am Freitagabend in der Stadthalle die Mitgliederversammlung diesem Vorschlag des Vorstands.
Die CDU ist sich sicher, dass mit ihm die Wiederherstellung der finanziellen Handlungsfähigkeit, die Modernisierung der Verwaltung bei gleichzeitiger Stabilität im Personalwesen, eine bürgernahe, transparente Politik für das gesamte Wolfhager Land, die Stärkung des Gemeinwesens sowie eine lösungsorientierte und innovative Politik unabhängig vom Parteibuch am besten gelingen kann.
In seiner zupackenden, kommunikativen Art sehen die Christdemokraten eine der großen Stärken des unabhängigen Kandidaten. „Dirk Scharrer ist jemand, der offen auf alle Menschen zugeht und nicht nur verwalten, sondern aktiv gestalten will. Dies zeigt er auch in seinem Ehrenamt beim FSV Wolfhagen. Er steht für einen neuen Anfang, der dringend notwendig ist.", betonte der CDU-Fraktionsvorsitzende Uwe Landgrebe, der sich von Scharrer im Fall der Wahl auch eine noch konstruktivere Politik über Parteigrenzen hinweg verspricht.
„Ich möchte für alle Menschen im Wolfhager Land da sein. Mehr Bürgernähe, mehr Transparenz bei den Entscheidungswegen und mehr Offenheit sind mir wichtig“, sagt Scharrer, „ich will das Beste für unser Wolfhager Land und nicht das Beste für eine Partei. Wolfhagen ist für mich mehr als einfach nur eine Stadt. Wolfhagen ist für mich eine Herzensangelegenheit.“
Ich möchte unser Wolfhager Land weiterentwickeln und werde alles geben, um meine Ideen in die Tat umzusetzen. Ich möchte nicht nur verwalten, sondern auch gestalten. Da reicht nicht allein der Blick zum Tellerrand von Wolfhagen. Die Herausforderungen in den nächsten Jahren sind immens. Wolfhagen muss jetzt die Weichen für die Zukunft stellen. Dazu braucht es frischen Wind und ein gemeinsames Zupacken. Ein „weiter so“ können wir uns nicht leisten. Es braucht einen neuen Geist.“
Scharrer will seinen offiziellen Wahlkampf sehr zeitnah beginnen. Dazu gehört auch das Sammeln der notwendigen Unterschriften. „Auch dabei werden wir ihn natürlich unterstützen“, sicherte Rasch zu.

Zur Person:
Dirk Scharrer ist verheiratet und hat drei Kinder. Er ist in Wolfhagen geboren und aufgewachsen. Noch während der Schulzeit gründete er mit anderen Schülern die Theatergruppe „Rote Haare“ (als Stadtbühne Wolfhagen), die noch bis in die 90er Jahre aktiv war.
Nach seiner Ausbildung zum Reserveoffizier in Wolfhagen und Fritzlar studierte Dirk Scharrer Rechtswissenschaften in Bayreuth und Würzburg sowie anschließend Fernseh- und Filmwirtschaft in Potsdam. Dort promovierte er zudem im Fachgebiet Strafrecht. Während seiner Referendarausbildung war der diplomierte Film- und Fernsehwirtschaftler und ausgebildete Sportökonom unter anderem im Landratsamt und in der Stadtverwaltung von Wolfhagen tätig.
Scharrer war und ist als Consultant für verschiedene Medien-, Verlags- und Sportunternehmen (u.a. für Stadionbauten) tätig; er ist seit vielen Jahren Partner in einer Münchner Anwaltskanzlei; er war langjähriger Geschäftsführer, Herstellungsleiter, Film- und Fernsehproduzent, Regisseur für große Filmunternehmen (UFA, Phoenix Film, Novamedia); darüber hinaus ist er Unternehmer in den Bereichen Amateurfußball (als Teilhaber von FuPa.net) und eSports/Gaming (u.a. als Geschäftsführer).
Seine Film- und Sportleidenschaft prägen auch seine Hobbys; er joggt regelmäßig mit dem Familienhund; schaut gerne mit seiner Frau US-TV-Serien. Zudem ist er ehrenamtlich beim FSV Wolfhagen tätig (u.a. als Trainer für die E-Jugend).

« CDU Wolfhagen fordert Bürgermeister Schaake zum fairen Umgang auf CDU Wolfhagen zeigt sich enttäuscht von SPD-Wahlkampfmanöver »